Sonntag, 23. April 2017

Schnell noch ein Bärlauchrezept bevor die Saison vorbei ist: Quiche

Es duftet....... nach Bärlauch - in der Küche.  Sehr beeindruckend finde ich, wenn man in der Natur unterwegs ist und eine kräftige Brise Knoblauchgeruch einfängt. Wenn dann die Augen dem Geruch folgen, kann man leicht die grasgrünen länglichen Bärlauchblätter entdecken. Mein Bärlauch stammt allerdings vom Überlinger Wochenmarkt.
Das Rezept stammt wie das vor Kurzem veröffentlichete Bärlauchpesto von einer lieben Kollegin, die ebenfalls eine bekennende Bärlauchliebhaberin ist.
Der Boden der Quiche ist aus klassischem Mürbeteig und die Belag war einfach nur  deftig und lecker. Vielleicht hätte die Quiche noch ein paar Minuten länger im Backofen vertragen. Sie sieht auf dem Foto etwas farblos aus. Beim Essen ist mir das gar nicht aufgefallen ........


Bärlauch-Quiche 

für eine Form mit 28 cm Durchmesser

für den Teig:
 250 g Mehl
20 g Wasser
1/4 TL Salz
1 Ei
120 g Butter

für die Füllung:
100 g Gouda
4 Eier
250 g Sahne
50 g Bärlauch
1/2 TL Salz
1/4 TL Pfeffer
 
Die Zutaten für den Zeig zügig mit den Fingern zu einem Mürbeteig verarbeiten.
Diesen etwa 1/2 Stunde kalt stellen. 

Eine Quicheform mit dem Teig auskleiden. Dabei etwa einen Rand von 2 cm hochziehen.
Den Teig mit einer Gabel einstechen.

Die Zutaten für die Füllung verrühren und darauf verteilen. Alles im Backofen bei 180°C etwa 30 Minuten backen.

Sonntag, 16. April 2017

Ein schneller Frischkäse-Dipp zu Gemüsesticks oder Crackern


Erst Mal frohe Ostern euch allen!

In letzer Zeit ging's bei mir so rund, dass ich nicht groß neue Rezepte ausprobiert habe. Anstatt dessen hab ich viele Hefezöpfe für meine Gäste gebacken, wie auch heute für das Osterfrühstück. Und ich selbst wurde mit einigen Osterhasen und -eiern aus Schokolade beschenkt, total süß. 

So stammt dieser Dipp aus meinem Archiv ... vor einigen Wochen hab ich ihn mal gemacht und vor ein paar weniger Wochen den Artikel vorbereitet. Das Rezept hingegen kenne ich schon ewig, ein Familienrezept quasi, das von meiner Tante zu meiner Mama kam und dann zu mir.

Den Dipp finde ich toll als schnelles Abendessen (5 Zutaten bzw. 3 ohne Gewürze und 2 Sätze Rezeptbeschreibung) zusammen mit Gemüsestiften. Ist aber auch für Parties als Beilage geeignet.



Frischkäse-Dipp

200 g Frischkäse
200 g saure Sahne
2 Frühlingszwiebeln
Salz
Pfeffer

Die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden. Diese mit dem Frischkäse und der Sauren Sahne vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen.


Freitag, 7. April 2017

Wunderpflanze im lichten Frühlingswald: Bärlauch

Das war die Überschrift letzte Woche in unserer Tageszeitung. Was den Bärlauch neben dem tollen Knoblauchgeschmack so besonders machen soll ist die Heilwirkung: antibiotisch, blutreinigend, entzündungshemmend, Galle treibend, stoffwechselanregend, durchblutungsfördernd. Da glaubt man doch gerne,  was in der Zeitung steht.

Jedenfalls war unser Pesto für uns heute der kulinarische Startschuss in den Frühling.
Wir fanden die Pasta mit dem Bärlauchpesto super lecker, fast erfrischend, wenn man das
das bei Spaghetti so sagen kann.


 Bärlauch Pesto mit Spaghetti

für 4 Portionen

500 g Spaghetti 
50 g Parmesan
50 g Pinienkerne
100 g Bärlauch
70 g Olivenöl
1/2 TL Salz
1/4 TL weißer Pfeffer

Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten, abkühlen lassen. Den Bärlauch waschen, abtrocknen, in Streifen schneiden und mit den Pinienkernen in einen Mixbecher geben. Ein Teil des Olivenöls zugeben und mit dem Zauberstab pürieren.

Alles mit dem geriebenen Parmesan vermischen, das restliche Olivenöl zugeben und mit Salz und Pfeffer würzen und abschmecken.

500 g Spaghetti kochen und Pesto untermischen.

Montag, 3. April 2017

Vollkorn-Quarkwecken

Das am häufigsten aufgerufene Rezept auf meinem Blog ist ja das mit den Quarkwecken (unter anderem dank Pinterest). Wenn ich ganz schnell und ohne Gehzeit eines Teiges etwas backen will, dann mache ich sie immer noch regelmäßig selbst (das originale Rezept habe ich 2011 veröffentlicht). Neulich habe ich eine Abwandlung mit Vollkorn-Dinkel-Mehl anstatt normalem Weizenmehl ausprobiert. Da Vollkornmehl etwas mehr Wasser aufnimmt, habe ich einfach 30 ml Wasser zum Grundrezept hinzugefügt. Voilà! Auch die "gesunde" Variante der schnellen Quarkwecken ist gut geworden.


Vollkorn-Quarkwecken

für 8 Stück

250 g Quark 
1 Ei
1 Prise Salz
250 g Vollkorn-Dinkel-Mehl
30 ml Wasser
1/2 Päckchen Backpulver 
3 EL Milch zum Bestreichen 

Den Backofen auf 190° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Quark, Ei und Salz in einer Schüssel verrühren. Mehl und Backpulver einsieben und das Ganze mit den Knethaken des Handrührers oder von Hand zu einem Teig verarbeiten. Mit bemehlten Händen 8 Brötchen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Die Brötchen mit etwas Milch bestreichen und 15-20 Minuten im Ofen backen (ich hatte meine Brötchen genau 18 Minuten im Ofen).

Sonntag, 26. März 2017

Mein "Baby", das mich ernähren soll


Dieser Blog ist zwar immer in erster Linie ein Food Blog gewesen und so soll es auch weiter bleiben (das Thema ist ja gewissermaßen unerschöpflich und auch noch nach Jahren mangelt es mir nicht an Rezepten und Geschichten zum Verbloggen). Aber er trägt auch von Beginn an meine Handschrift und ist unerkennbar mein persönlicher Food Blog, auf dem ich nebenbei den ein oder anderen Gedanken von mir teile. Einfach, weil ich gerne schreibe. Aber auch, weil mich die Menschen hinter ein paar anderen Food Blogs, die ich gerne lese, wirklich interessieren, und auch insbesondere deren persönliche Geschichten. Also, wenn es euch interessiert, News von mir:


Wie der ein oder andere Leser bestimmt mitbekommen hat (ganz zu überlesen und -sehen war es ja nicht), habe ich mir vor knapp zwei Jahren nach einer Pilgerreise auf dem Jakobsweg ein ehemaliges Pensions- und Bauernhaus im Schwarzwald gekauft. Seitdem bin ich am Renovieren. Nun geht aber auch diese Phase langsam zu Ende und bald will ich ganz offiziell meine Black Forest Lodge eröffnen, eine Unterkunft für Naturliebhaber, Ruhesuchende und Sportler. Meine Unternehmung, für die ich einiges getan habe in den letzten Jahren, und die daher fast auch als mein "Baby" bezeichnen kann. Nur, dass es mich bald ernähren sollte und nicht andersherum ;-)


Um ehrlich zu sein, das Renovieren des alten Hauses hat viel Kraft, Zeit, Energie und Geld gekostet. Eigentlich mehr von allem, als ich erwartet hatte. Und das sage ich, obwohl ich ja oft gewarnt wurde und eigentlich nur wusste, dass ich keine wirkliche Vorstellung von dem hatte, was mich erwartet. Das ist die eine Sache. Die andere ist, dass mir auch so viele noch so kleine Schritte in diesem Prozess so unglaublich viel Freude bereitet haben. Ich hätte nie gedacht, dass man sich zum Beispiel an einer tapezierten Wand so freuen kann ;-) Und nun wo die ganze Sache so wirklich Gestalt annimmt und aus den vielen kleinen Teilen immer mehr das Ganze sichtbar wird, wird dieses Gefühl der Freude und Erfüllung über das Geschaffte noch viel deutlicher. Das genieße ich, und das treibt mich auch in dieser Phase, wo es noch so viel zu tun gibt vor der Eröffnung, ständig an und hält meine Motivation, alles für das Gelingen dieses Projektes zu geben, hoch.





Kurz gesagt ist das Konzept einfach, aber gut. Für alles Nötige, um sich wohlzufühlen ist gesorgt: schöne Zimmer, gemütliche Betten (die wurden von den Testgästen bereits gelobt), warme und helle Räume, eine gastfreundliche Atmosphäre... und natürlich gutes Essen. Beim Frühstück setze ich auf regionale Produkte, wo das möglich ist und freue mich auch darauf, die ein oder andere Sache selbst zu backen und zuzubereiten. Wie Brötchen, Kuchen, den ein oder anderen Brotaufstrich. Ich freue mich auf die Abwechslung, denn das Frühstücksbuffet wird von verschiedenen Überraschungen leben und nicht immer gleich aussehen. Also durch viele Aspekte handelt es sich um eine individuelle, besondere Unterkunft. Und in diese sollen auch die richtigen Gäste kommen. Weshalb ich euch, meine lieben Leser, durch diesen Beitrag auch direkt anspreche! Sprich, jemand, der ein 5-Sterne-Hotel will, ist bei mir leider fehl am Platz. Aber jeder, der sich an den oben beschriebenen Dingen freuen kann, und die Natur liebt (Igelsberg ist so ein sonniger, idyllischer, kleiner Ort ... eine heile Welt umgeben von Wald), der ist hier willkommen. Es würde mich so freuen, den ein oder anderen Blogger und/oder Leser persönlich in meiner Lodge begrüßen zu dürfen! Wenn euch mal nach einem Kurzurlaub oder Urlaub im Schwarzwald ist, kommt vorbei! Wir können dann auch gerne mal zusammen kochen.


Auf meiner Webseite bekommt man Bilder zu Gesicht und kann auch jedes Zimmer einzeln ansehen und sich sein Wunschzimmer aussuchen:




Für die Leute in der Nähe: Am 10. Juni wird es einen Tag der offenen Tür geben und danach bin ich ganz für meine Gäste da und es kann gebucht werden.



Eine Sache noch: die Lodge soll auch ein Ort für verschiedenste Veranstaltungen, ein Ort des Austausches und der Inspiration sein. Die ersten Events plane ich bereits... und eines davon ist ein Workshop zum Thema Food Fotografie an einem Wochenende im September. Natürlich zusammen mit einem professionellen Fotografen. Dazu erzähle ich bald mehr.

Mittwoch, 22. März 2017

Hefezopf

Es ist Jahre her, seit ich meinen letzten Hefezopf gebacken habe. Dawzischen habe ich zwar viel Hefegebäck gemacht, aber der klassische Hefezopf lag lange brach. Ich musste erst mal wieder mein Rezept hersuchen. Habe dann aber eines gefunden, welches ich mir eben vor Jahren zusammengestellt und auch ein Mal gemacht habe, soweit ich mich erinnere. Da viele Leute ja keine Rosinen mögen, habe ich mich für eine Version ohne Rosinen entschieden. Mit ein wenig Zucker, aber nicht zu viel. Da der Zopf so gut geworden ist, wird das unten mein Standardrezept (nicht zu vergessen der Tipp zum Flechten des Zopfes, den ich mal aufgeschnappt habe).

Ausschlaggebend war Melli's Kochevent (eine Sache mit dem Anfangsbuchstaben H kochen) sowie spontane Gäste letzte Woche, für die ich als Ausgleich zu den Aufbackbrötchen selbst etwas backen wollte. Der Zopf kam auch bei ihnen gut an.


Hefezopf

250 ml Milch
80 g Zucker
60 g Butter
1/2 Würfel Hefe
500 g Mehl
½ TL Salz
1 Ei für den Teig
Hagelzucker
1 Ei zum Bestreichen

Die Milch mit dem Zucker und der Butter zusammen erwärmen (lauwarm) und  dann die Hefe darin auflösen. Das Mehl mit dem Ei und Salz in eine Schüssel geben, dann die Flüssigkeit hinzufügen und alles für ein paar Minuten zu einem geschmeidigen Hefeteig kneten. Den Teig 1 Stunde gehen lassen.

Den Teig in drei gleiche Teile teilen, diese auf einer mit Mehl bestreuten Arbeitsfläche aufrollen und einen Zopf flechten. Ich habe mal einen Tipp für einen gleichmäßigen Zopf gelesen und mache das seitdem so: Die Teile in der Mitte übereinander legen (direkt auf dem Backblech mit Backpapier) und dann aus der Mitte heraus jeweils zu den beiden Enden flechten (einfach drunter anstatt drüber). Alles nochmal 30 Minuten gehen lassen.

Das andere Ei verquirlen, den Zopf damit bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. Den Zopf bei 180°C (Ober- und Unterhitze) ca. 30 Minuten backen.


Und jetzt passt der Name auch endlich mal wieder, um beim Kochen durch das Alphabet teilzunehmen:

Wir kochen uns durch das Alphabet - H

Sonntag, 19. März 2017

Schon wieder ein Tajine-Gericht: diesmal wird's marokkanisch

Meine Tajine-Form nutze ich ja viel zu selten - das denke ich zumindest immer, wenn sie mal wieder im Einsatz ist. Diesmal war es anders. Nach dem letzten Kochen fiel mir direkt eine anstehende Kochesession mit einem Freund ein, von dem ich dachte, dass er sich durchaus für solch einen Kochtopf und aufgrund seiner Reisefreude für exotischere Gerichte interessieren könnte. Also machte ich den Vorschlag, ein marokkanisches Tajine-Gericht zu kochen. Mit allerlei Gemüse und Oliven. Und für das Marokko-Flair Ras el Hanout als Gewürz.

Wir haben die Tajine etwas zu sehr gefüllt und ich hab auch mehr Wasser als angegeben unten rein gefüllt, wodurch es dann etwas zu voll wurde. Also beim Nachkochen ruhig an die angegebenen Mengen halten und lieber nur eine Paprika und normalgroße Kartoffeln nehmen. 

Geschmacklich war das Ergebnis super. Schön viel buntes Gemüse aromatisch gegart eben... da kann ja nicht so viel schief gehen.


Das Rezept ist aus meinem vegetarischen Kochbuch für Tajine's, aber auch hier veröffentlicht. Da ich beim Einkaufen weder frische Petersilie noch Koriander fand, gab's bei uns einfach frische Kresse dazu. Ging auch wunderbar.


Auch fotografietechnisch habe ich was gelernt. Die Bilder sind diesmal nicht von mir ... ich war ganz begeistert von den Smartphone-Aufnahmen. Die Lichteinstellungen, die das Gerät von sich aus ohne Tageslicht drinnen macht, sind nicht übel, finde ich. Der Automatikmodus meiner Spiegelreflexkamera macht da von sich aus nicht so schöne Bilder. Ab jetzt werde ich für ein schnelles Bildchen vom Abendessen wohl öfter mein Smartphone zücken.

Montag, 13. März 2017

Ein vegetarisierter Klassiker: Spaghetti mit Linsen-Bolognese

Ich bin ja eigentlich überhaupt kein Fan davon, bekannte Gerichte zu vegetarisieren. Denn seit ich Vegetarierin bin, vermisse ich Fleisch überhaupt nicht - ich sehe diesen Schritt ganz ehrlich viel mehr als Erweiterung meiner Möglichkeiten, lecker mit Gemüse und Käse zu kochen, als mir anzueignen, wie ich einen Braten mache oder ein Steak koche.

Oben schrieb ich EIGENTLICH. Denn ganz wenige Ausnahmen für vegetarisierte Fleischgerichte gibt es aber, die mich ansprechen. In letzter Zeit habe ich öfter von Linsen-Bolognese gehört oder gelesen. Viele Gedanken zur originalen Bolognese habe ich mir vor ein paar Jahren bereits gemacht. Die Variante mit Linsen spricht mich jetzt natürlich mehr an. Weil ich Linsen mag, und das Gemüse, das in die Bolognese-Sauce kommt. So habe ich einfach mal ein Rezept aus einer Zeitschrift ausprobiert und leicht abgewandelt. Wichtig ist wie immer, dass die Tomanten mindestens eine halbe Stunde vor sich hinköcheln .. je länger, desto besser. Das Ergebnis sehr ihr unten. Ich fand die Sauce echt lecker und sie erinnert auch ein wenig an normale Spaghetti Bolognese. 
Ich habe diesmal Berglinsen verwendet. Ich könnte mir in diesem Rezept aber auch rote Linsen vorstellen, die etwas mehr zerfallen. Wird ausprobiert. Genauso wie eine vegane Variante der Bolognese-Sauce, die mir eine Freundin neulich geschickt hat. Und die sogar ihr Freund, ein bekennender Fleischesser, richtig gut fand. Dies war also nicht der letzte Beitrag zu dem Thema ... ich melde mich, wenn ich weiter ausprobiert habe. Das Rezept unten ist auf jeden Fall schon mal toll!


Spaghetti mit Linsen-Bolognese

für 4 Portionen 

2 Zwiebeln
2 Karotten (normal groß)
2 Stangen Staudensellerie
1/2 Stange Lauch
2 EL Olivenöl
50 g Tomatenmark
1 TL Zucker
100 ml Rotwein
150 g Berglinsen
500 ml Gemüsebrühe
1/2 TL getrockneter Oregano
400 g stückige Tomaten (Dose oder frisch)
Salz
Pfeffer
400 g Spaghetti
frisch geriebener Parmesan


Das Gemüse waschen. Zwiebeln und Karotten schälen. Den Lauch und die Sellerie in dünne Ringe schneiden oder hobeln. Die Karotten fein raspeln. Die Zwiebeln würfeln

In einem Topf 2 EL Öl erhitzen. Das Gemüse hinzufügen und ein paar Minuten anbraten, Tomatenmark und 1 TL Zucker zugeben und alles verrühren, kurz weiterbraten. Alles mit Rotwein ablöschen und einkochen lassen. Dann die Linsen, Gemüsebrühe, Oregano und die Tomaten zugeben. Zugedeckt  alles bei mittlerer Hitze ca. 30 Minuten garen. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Spaghetti nach 15 Minuten Garzeit der Sauce in kochendem Salzwasser garen, abgießen und mit der Sauce anrichten. Mit Parmesan bestreut servieren.

Mittwoch, 8. März 2017

Korsischer Brotaufstrich: endlich was "Deftiges" nach dem Fasten

Nachdem mein Mann und ich unsere jährliche Fastenwoche erfolgreich abgeschlossen haben (wir haben aus Termingründen bereits vor der offiziellen Fastenzeit begonnen), ist nun ein bewußter Kostaufbau mit Frischkost und vollwertiger Ernährung angesagt. Ein Rezept, das wir sehr gerne mögen ist dieser korsiche Brotaufstrich. Nach Tagen mit nur flüssiger Nahrung in Form von Gemüsebrühe und Obstsaft ist so ein Aufstrich auf Knäckebrot oder Vollkornbrot ein wahrer Genuss. Aber nicht nur nach dem Verzicht, auch einfach so ist der Aufstrich lecker. Hoffentlich können wir uns dieses bewußte Genießen lange bewahren.


Korsischer Brotaufstrich

100 g weicher Schafkäse
4 gehäufte EL Magerquark
12 schwarze Oliven
frisch gehackte Kräuter

Den Schafkäse mit einer Gabel zerdrücken und mit dem Quark verrühren. Die Oliven in Ringe schneiden und unterheben. Die Kräuter darüberstreuen.

Sonntag, 5. März 2017

Eine bekannte Kombination in neuer Form: Mohn-Marzipan-Pudding

Die Mohn-Marzipan-Kombination finde ich ja äußerst reizvoll. Ungefähr mit der Tomaten-Mozzarella-Kombi auf eine Stufe zu stellen. Ich mag die Joghurt-Sorte, habe aber auch schon Plätzchen oder Muffins in dieser Art gebacken. Und warum es nicht mal mit Pudding versuchen? Die Idee habe ich schon ganz lange im Hinterkopf. Und immer, wenn ich Mohn oder Marzipan sehe, erinnere ich mich daran. Nun hat es endlich mal geklappt. Äußerst lecker im Ergebnis, kann ich nur sagen. Hat was, was Besonderes. Vor allem warm mag ich diesen Pudding (gilt aber auch allgemein).


Mohn-Marzipan-Pudding

80 g Marzipan
30 g Mohn (ungemahlen)
500 ml Milch
40 g Speisestärke
40 g Zucker

Das Marzipan in Stücke schneiden. Speisestärke dem Zucker und dann mit 5 EL der 500 ml Milch so lange verrühren, bis eine "klumpenlose" Masse entsteht. Den Rest der Milch zusammen mit dem Marzipan und dem Mohn in einem Topf erwärmen. Sobald die Milch kocht, die Mischung aus Speisestärke, Zucker und Milch unter ständigem Rühren in den Topf geben. Den Pudding in ein oder mehrere Schälchen füllen, sobald der Topfinhalt Blasen wirft. Warm oder kalt servieren.

Montag, 27. Februar 2017

Die Gewinner vom Kartoffelquiz

So, nun ist auch die 4. Rätselrunde vorbei (gestern war der Teilnahmeschluss).

Das Lösungswort des Kartoffelquizzes lautet: CILENA.
Dies ist auch der Name eine Kartoffelsorte (mehr Infos findet ihr zum Beispiel hier). Alle Teilnehmer haben mir das richtige Lösungswort geschickt, aus diesem Grund gehe ich davon aus, dass das Quiz nicht zu schwer war und man ohne dass ich hier die Lösung veröffentliche, auf das Lösungswort kommen kann.

Und nun darf ich die Gewinnerinnen präsentieren. Sie heißen:

Lisa
Melanie
Cornelia
Isabell
Bettina

Herzlichen Glückwunsch! Ihr habt alle ein Paket mit hochwertigem Balsamico di Modena g.g.A gewonnen! Ich wünsche euch viel Genuss mit dem Gewinn und werde mich wegen eurer Adressen per E-Mail bei euch melden.

Und ganz bald melde ich mich wieder mit dem nächsten Rezept! Wird mal wieder Zeit nach der Rätselei!

Freitag, 24. Februar 2017

Was Besonderes: Tajine mit Karotten, Orangen und Rosinen

Ich nenne ja eine Tajine mein Eigen, benutze den Tontopf allerdings nicht allzu oft. Eigentlich schade, denn jedes Mal, wenn ich ein Gericht in meiner Tajine koche, bin ich begeistert. Das Gemüse wird wirklich sanft gegart. Zudem entscheide ich mich dann meist für "besondere" Gerichte mit Gewürzen, die ich nicht täglich nutze. Auch hier wieder: Kurkuma, Muskat, Ingwer... und die anderen wichtigen Zutaten waren Karotten, Orangen und Rosinen. Anstatt mit Koriander habe ich mit Minze garniert, da sich mein kleiner Minzestock im Plastiktopf seit Woche tapfer in der Küche hält (sämtliche Basilikumpflanzen haben früher schlapp gemacht). Jedenfalls haben wir das Geschmackserlebnis sehr genossen. Ich habe Buchweizen dazu serviert. Das Rezept gibt's hier (auf Französisch). Auf Anfrage übersetze ich auch ;-) Mein Bruder hat mich vor Kurzem darauf aufmerksam gemacht.

Und ich habe mir gestern gleich mal wieder mein Tajine-Kochbuch angesehen und ein weiteres Gericht auf die Nachmachliste gesetzt.




Sonntag, 19. Februar 2017

Ihr habt noch eine Woche, um beim Kartoffelquiz (und der Verlosung von tollen Preisen) mitzumachen!

Lust auf eine gemütliche Sonntagnachmittagbeschäftigung? Rätseln vielleicht? Ein kurzer Reminder: noch bis zum 26. Februar könnt ihr beim Kartoffelquiz mitmachen. Die ersten richtigen Lösungen sind bereits eingegangen, aber die Gewinnchancen, ein hochwertiges Balsamico-Paket abzustauben, sind noch recht hoch ;-)

Die Anleitung findet ihr auf dem Quiz. Das Kartoffelquiz könnt ihr einfach runterladen und ausdrucken. Sollte jemand Probleme haben, das Rätsel im Bildformat zu öffnen bzw. das Quiz lieber am PC lösen wollen, dann schreibt mir einfach eine kurze E-Mail an noplainvanillakitchen@googlemail.com und ich schicke euch die Open-Source-Datei oder PDF-Datei zum Lösen am Computer umgehend zu.



Zur Teilnahme habt ihr knapp drei Wochen Zeit. Sendet bitte einfach bis zum 26. Februar 2017 eine E-Mail mit dem Lösungswort unter Angabe eures Vor- und Nachnamens an noplainvanillakitchen@googlemail.com.


Die Gewinne:



5 Gewinnpakete mit Balsamico di Modena g.g.A.


bestehend aus jeweils einer Flasche Aceto Balsamico di Modena g.g.A. 
und einer Flasche Aceto Balsamico di Modena g.g.A. invecchiato


Teilnahmebedingungen am Gewinnspiel: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Name und E-Mail-Adresse sind zur Gewinnspielteilnahme zwingend erforderlich. Eine Mehrfachteilnahme am Gewinnspiel ist nicht erlaubt. Die Gewinner werden per Zufall ausgelost - die Auslosung obliegt ausschließlich dem Gewinnspiel-Organisator. Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschlands.Teilnahmeschluss ist der 26. Februar 2017 um 23:59 Uhr.
Im Gewinnfall wird euer Vorname sowie der erste Buchstabe eures Nachnamens auf meinem Blog veröffentlicht. Ich bitte die Gewinner im Anschluss um ihre Adresse. Wird mir auf die Mail nicht innerhalb von 7 Tagen geantwortet, entfällt der Gewinnanspruch.

Donnerstag, 16. Februar 2017

Avocado-Pasta mit Kapern, Zitrone und Kräutern nachgemacht


Das Rezept für Spaghetti mit Avocado und getrockneten Tomaten von Gourmande ist ja im Laufe der Zeit zu einem meiner liebsten Pastarezepte geworden. Und die Nudeln sind auch sehr beliebt bei anderen (da sie so schnell gemacht sind, habe ich oft vorgeschlagen, sie zu kochen, wenn ich Besuch hatte. Und fast alle wurden bei dem Rezept neugierig).

Neulich veröffentlichte die gleiche Blogautorin ein Rezept für Pasta, ebenfalls mit Avocado, dazu aber Kapern und Zitrone und frischen Kräutern. Avocado in Pasta find ich super, Zitrone und Kapern auch (wie in diesem Rezept zum Beispiel). Also ausgewählte, spannende Zutaten (nicht gerade die klassischen Zutaten für eine Tomaten- oder Carbonara-Sauce) neu gemischt. Und auch diesmal wieder total lecker. Ganz nach dem Motto: Pastarezepte kann man nicht genug haben ;-) Denn meistens werden meine Nudelsaucen besser, wenn ich nach einem Rezept mit ausgewählten Zutaten koche und nicht alle Reste aus dem Kühlschrank, die vielleicht auch noch passen könnten, hineinschmeiße. Danke auch für dieses Rezept, Gourmande.


Sonntag, 12. Februar 2017

Mach mit beim Rätsel Nr.4: Ein Silbenrätsel mit Verlosung von tollen Preisen!

Falls ihr es noch nicht mitbekommen habt, es geht auf meinem Blog in die 4. Rätselrunde! Diesmal habe ich ein Silbenrätsel entworfen. Das ganze steht unter dem Motto der Kartoffel ... so könnt ihr eure Kenntnisse zu diesem Grundnahrungsmittel unter Beweis stellen und / oder viel lernen!

Zu gewinnen gibt es 5 Pakete mit hochwertigem Balsamico di Modena g.g.A.!

Also, los geht's: die Anleitung findet ihr auf dem Quiz. Das Kartoffelquiz könnt ihr einfach runterladen und ausdrucken. Sollte jemand Probleme haben, das Rätsel im Bildformat zu öffnen bzw. das Quiz lieber am PC lösen wollen, dann schreibt mir einfach eine kurze E-Mail an noplainvanillakitchen@googlemail.com und ich schicke euch die Open-Source-Datei oder PDF-Datei zum Lösen am Computer umgehend zu.



Zur Teilnahme habt ihr knapp drei Wochen Zeit. Sendet bitte einfach bis zum 26. Februar 2017 eine E-Mail mit dem Lösungswort unter Angabe eures Vor- und Nachnamens an noplainvanillakitchen@googlemail.com.


Die Gewinne:



5 Gewinnpakete mit Balsamico di Modena g.g.A.


bestehend aus jeweils einer Flasche Aceto Balsamico di Modena g.g.A. 
und einer Flasche Aceto Balsamico di Modena g.g.A. invecchiato


Teilnahmebedingungen am Gewinnspiel: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Name und E-Mail-Adresse sind zur Gewinnspielteilnahme zwingend erforderlich. Eine Mehrfachteilnahme am Gewinnspiel ist nicht erlaubt. Die Gewinner werden per Zufall ausgelost - die Auslosung obliegt ausschließlich dem Gewinnspiel-Organisator. Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschlands.Teilnahmeschluss ist der 26. Februar 2017 um 23:59 Uhr.
Im Gewinnfall wird euer Vorname sowie der erste Buchstabe eures Nachnamens auf meinem Blog veröffentlicht. Ich bitte die Gewinner im Anschluss um ihre Adresse. Wird mir auf die Mail nicht innerhalb von 7 Tagen geantwortet, entfällt der Gewinnanspruch.

Freitag, 10. Februar 2017

Pasta mit Gemüse, ofengeröstetem Rosenkohl und Käsesauce


Pastarezepte kann man ja nie genug ausprobieren, und bevor der Winter vorbei ist, gibt's hier mal noch eine winterliche Pasta: Spaghetti mit Karotten, Lauch und ... geröstetem Rosenkohl. In einer leckeren Käsesauce.

Das Rezept von Experimente aus meiner Küche hatte ich mir schon letzten Winter abgespeichert, bin aber nie zum Nachmachen gekommen. Jedenfalls ist es mir aus mehreren Gründen als besonders aufgefallen: Zunächst wegen dem gerösteten Rosenkohl. Mein Verhältnis zu Rosenkohl ist ja gespalten und ich muss ihn auch nicht täglich essen. Aber ich muss auch sagen, dass dies der beste Rosenkohl war, den ich je gegessen habe, durch das Backen im Ofen wird er schön knusprig und süßlich, und meiner war auch nicht zu bitter diesmal. dann gefällt mir, dass noch typisches Wintergemüse wie Lauch und Karotten in das Rezept kommen. Und die Form der Karotten, in längliche, dünne Streifen geschnitten, gefällt mir. Nächstes Mal werde ich sie noch dünner machen (mittlerweile habe ich auch den passenden Gemüsehobel). Und dann natürlich die Käsesauce... die merke ich mir als Grundrezept, kann man ja auch mit anderen Gemüsesorten kombinieren. Also alles in allem ein rundum tolles Rezept. Danke!

Bei mir gab's übrigens Dinkelspaghetti dazu. Die waren wahnsinnig lecker, hätte ich gar nicht gedacht.




Montag, 6. Februar 2017

Rätsel Nr. 4: Kartoffelquiz mit Gewinnspiel

Über ein Jahr ist es her, dass ich das letzte Rätsel mit Gewinnspiel auf meinem Blog veranstaltet habe. Bisher  hab es ein kulinarisches Kreuzworträtsel, einen kulinarischen Buchstabensalat und ein kulinarisches Sudoku. Nun kam mir die Idee für ein weiteres Rätsel: ein kulinarisches Silbenrätsel. Passend zu meinem Lebensmittel des letzten Jahres, der Kartoffel, habe ich mir ein Quiz zum Thema Kartoffeln ausgedacht. In Form eines Silbenrätsels. Und ganz tolle Gewinne gibt es auch: 5 Pakete mit Balsamico di Modena g.g.A.! Um den Essig und die Kartoffeln zusammenzuführen: Ich selbst kam bereits in den Genuss, diesen originalen Balsamessig zu probieren. Als ich mein Probepaket zugeschickt bekommen habe, kreierte ich ein passendes Rezept, Ofenkartoffeln mit Balsamico. Eigentlich benutze ich fast nur Balsamico di Modena g.g.A. für Salatdressings etc. Wirklich begeistert war ich aber genau von dem Essig, den ich zugeschickt bekommen habe, weil dieser so richtig aromatisch und dickflüssig war. Der beste, den ich je hatte. Und umso mehr freue ich mich, dass ich 5 Pakete mit dem leckeren Balsamico di Modena g.g.A. nun verlosen kann.

Die Anleitung findet ihr auf dem Quiz. Das Kartoffelquiz könnt ihr einfach runterladen und ausdrucken. Sollte jemand Probleme haben, das Rätsel im Bildformat zu öffnen bzw. das Quiz lieber am PC lösen wollen, dann schreibt mir einfach eine kurze E-Mail an noplainvanillakitchen@googlemail.com und ich schicke euch die Open-Source-Datei oder PDF-Datei zum Lösen am Computer umgehend zu.




Zur Teilnahme habt ihr knapp drei Wochen Zeit. Sendet bitte einfach bis zum 26. Februar 2017 eine E-Mail mit dem Lösungswort unter Angabe eures Vor- und Nachnamens an noplainvanillakitchen@googlemail.com.


Die Gewinne:



5 Gewinnpakete mit Balsamico di Modena g.g.A.


bestehend aus jeweils einer Flasche Aceto Balsamico di Modena g.g.A. 
und einer Flasche Aceto Balsamico di Modena g.g.A. invecchiato


Teilnahmebedingungen am Gewinnspiel: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Name und E-Mail-Adresse sind zur Gewinnspielteilnahme zwingend erforderlich. Eine Mehrfachteilnahme am Gewinnspiel ist nicht erlaubt. Die Gewinner werden per Zufall ausgelost - die Auslosung obliegt ausschließlich dem Gewinnspiel-Organisator. Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschlands.Teilnahmeschluss ist der 26. Februar 2017 um 23:59 Uhr.
Im Gewinnfall wird euer Vorname sowie der erste Buchstabe eures Nachnamens auf meinem Blog veröffentlicht. Ich bitte die Gewinner im Anschluss um ihre Adresse. Wird mir auf die Mail nicht innerhalb von 7 Tagen geantwortet, entfällt der Gewinnanspruch.

Samstag, 4. Februar 2017

Ein Kartoffel-Klassiker: Kartoffelsuppe

Und weiter geht's mit Kartoffeln ... zu allem Überfluss habe ich kürzlich auch noch das nächste Rätsel mit Gewinnspiel vorbereitet. Und ratet mal, um was es thematisch geht: Kartoffeln. Ich hab ein Kartoffel-Quiz erstellt. Davor aber noch ein Rezept. Ein grundlegendes und damit wichtiges, wie ich finde. Kartfoffelsuppe habe ich bereits im letzten Winter regelmäßig zubereitet und dabei einfach mal sämtliche Gemüsereste neben Kartoffeln in den Suppentopf geschmissen, aber alles mehr oder weniger wie im Rezept unten. Nun wurde es Zeit, ein genaues Rezept als Anhaltspunkt ordentlich niederzuschreiben. Das unten ist nun mein Standardrezept für den Klassiker. Mit Kartoffeln in der Hauptrolle, aber ein wenig Sellerie und Karotte machen sich gut dazu. Dazu reichlich Sahne (muss sein für den Geschmack, da spare ich ungern). Und frische Kräuter. Voilà. So ein Teller nahrhafte und warme Suppe im Winter kann so wohltuend sein!


Kartoffelsuppe

für 4 Portionen

800 g mehlig kochende Kartoffeln 
200 g Karotten (2 Stück)
100 g Knollensellerie 
1 Zwiebel
2 EL Öl
1,2 Liter Gemüsebrühe
1 Lorbeerblatt
200 g Sahne
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
2 EL fein gehackte Petersilie

Das Gemüse waschen, schälen und in Stücke schneiden. Die Zwiebel fein hacken. In einem Topf das Öl erhitzen, dann die Zwiebelstücke 2 Minuten darin anbraten. Nun das restliche Gemüse hinzufügen und alles ein paar Minuten weiter braten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und das Lorbeerblatt hinzufügen. Alles ein Mal aufkochen und dann bei geschlossenem Topfdeckel und mittlerer Hitze ca. 25 Minuten köcheln lassen. Nun die Sahne hinzugeben und die Suppe pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Die Suppe mit der Petersilie bestreut servieren.

Mittwoch, 1. Februar 2017

Kartoffelpüree mit Tomaten und Oliven

Ausschlaggebend für dieses Kartoffelpüree war das Wirsing-Gemüse, welches ich gekocht habe. Ausschlaggebend dafür wiederum war ein kleiner Wirsing-Kopf, den ich geschenkt bekam. Als ich mir das Rezept für das Wirsing-Gemüse durchlas, sag ich dort, dass Kartoffelbrei dazu passt. Da fiel mir ein Rezept ein, welches ich mir vor Jahren aus einem Kochbuch kopiert hatte. Mir gefiel die Idee, das Kartoffelpüree mit getrockneten Tomaten und Oliven würziger zu machen. Und so schmeckt das Kartoffelpüree auch. Eine schöne Beilage zu puristisch zubereitetem Gemüse.


Kartoffelpüree mit Tomaten und Oliven

für 4 Portionen

800 g mehlig kochende Kartoffeln
Salz
10 getrocknete Tomaten
100 g schwarze Oliven
200 ml Milch
1 TL getrockneter Thymian (alternativ frischer Thymian)
Pfeffer

Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Die Kartoffelstücke in einen Topf geben und mit Wasser auffüllen, bis die Kartoffeln bedeckt sind. Einmal aufkochen und bei geschlossenem Topfdeckel ca. 15 Minuten weich kochen. Währenddessen die Tomaten in kleine Stücke und die Oliven in Ringe schneiden. Dann das Wasser abgießen. Die Kartoffeln zerdrücken. Die Milch und die getrockneten Tomaten unterrühren und erhitzen, sodass ein Püree entsteht. Am Schluss den Thymian und die Oliven unterrühren und das Püree mit Pfeffer und evtl Salz abschmecken.

Sonntag, 29. Januar 2017

Linsen-Tomaten-Aufstrich

Ich probiere ja gerne neue Brotaufstriche aus, vor allem aus Zutaten, auf die ich nicht selbst kommen würde, wie zum Beispiel pürierte Linsen. Und insbesondere vor dem Hintergrund, dass ich meinen Gästen bald ein Frühstücksbuffet servieren werde, bin ich motiviert, auch den ein oder anderen Brotaufstrich auszuprobieren. Seit mir eine Gruppe von Männern gesagt haben, dass Sie in einem Hotel beim Buffet ganz tolle verschiedene Brotaufstriche zur Auswahl hatten und auch wirklich kein Schinken oder auch keine Wurst am Morgen brauchen, bin ich sogar am Überlegen, doch auch die vegetarische Schiene bei meinem Buffet zu fahren. Ich weiß es aber noch nicht genau, wie ich es mache.

Jedenfalls will ich einfach verschiedene Sachen anbieten und schauen, wie sie ankommen. Den Linsen-Tomaten-Aufstrich werde ich dann sicher bald wieder machen für das Frühstücksbuffet. Spätestens wenn mal ein Veganer kommt! Rezepte für Linsen-Tomaten-Aufstriche gibt es ganz viele, ich hab aber mal wieder mein eigenes gebastelt. Siehe unten.

Im Geschmack ist der Aufstrich schön würzig, leicht süß durch das Tomatenmark und insgesamt echt harmonisch. Ich habe öfter gelesen, dass er ein paar Tage im Kühlschrank haltbar ist.


Linsen-Tomaten-Aufstrich


150 g rote Linsen
350 ml Gemüsebrühe
1-2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
25 g Kokosöl (alternativ Olivenöl)
75 g getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
50 g Tomatenmark
1 TL getrockneter Thymian
1 EL Zitronensaft
Salz
Pfeffer
1/2 TL Paprikapulver
Chiliflocken nach Belieben

Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Die getrockneten Tomaten in Stücke schneiden. In einem Topf das Kokosöl erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch ein paar Minuten darin anbraten. Dann die Linsen und die getrockneten Tomatenstücke hinzugeben. Alles mit der Gemüsebrühe ablöschen und 10-15 Minuten mit bei geschlossenem Topfdeckel köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verkocht ist (aber natürlich auch sichergehen, dass nichts anbrennt). Das Tomatenmark unterrühren.
Die Masse würzen und alles pürieren. Nach Geschmack nachwürzen und evtl noch etwas Zitronensaft hinzufügen.

Sonntag, 22. Januar 2017

Winter-Wohlfühl-Salat mit roten Beten, Avocado und Sprossen

Als ich im Dezember wieder ein Mal dran dachte, selbst Sprossen zu ziehen, berichtete Elisabeth passenderweise zeitgleich über einen Salat mit Sprossen, roten Beten, Avocado und Pinienkernen. Alle Zutaten bis auf die Pinienkerne hatte ich da, so habe ich den Salat ganz spontan nachgemacht, aber einfach mit Walnüssen anstatt Pinienkernen.


Schaut am besten gleich bei Elisabeth vorbei für das Rezept. Die Zutaten für den Salat habe ich zwar schon alle genannt (bis auf das Dressing, welches ganz ähnlich wie mein Standard-Dressing ist), aber dort findet ihr auch noch ein paar schönere Bilder. Ich habe den Salat nämlich an einem Tag fotografiert, an dem es gar nicht richtig hell wurde. Dafür haben wir jetzt Winter inklusive schönem Wetter. Also passend für einen Winter-Wohlfühlsalat, der seinen Namen verdient!

Freitag, 13. Januar 2017

Mini-Pancakes mit Ricotta und Zitrone


Auf einer Seite mit einer Zusammenstellung von schönen Frühstücksrezepten (bei der der Fokus nicht auf den Rezepten sondern vielmehr auf den professionellen Bildern lag), die ich im letzten Jahr irgendwann bewunderte, lachten mich Lemon-Ricotta-Pancake-Bilder an. Die Rezepteseite habe ich mir gar nicht abgespeichert, aber die Lemon-Ricotta-Pancakes zumindest in meinem Kopf.

Nach einer Weile habe ich nun man nach dem Begriff gesucht und verschiedene Rezepte im Internet durchforstet. Und mein eigenes Rezept in deutschen Maßeinheiten (diese Art von Pancakes scheint in den USA gängig zu sein) gebastelt.

Also der Ricotta zusammen mit der Buttermilch macht die Pancakes so richtig schön locker. Und der Zitronengeschmack hat auch was. Solche Mini-Pancakes sehen halt süß aus, deshalb bevorzuge ich Sie gegenüber den großen. Diesmal habe ich Zwetschgenkompott auf eingefrorenen Zwetschgen gemacht. Aber ich könnte sie mir im Sommer auch wirklich super mit dem Klassiker Ahornsirup serviert vorstellen, und ein paar frischen Beeren.



Mini-Pancakes mit Ricotta und Zitrone

für 1 Portion zum richtig Sattessen

1 Ei
ganz wenig Salz
100 ml Buttermilch
die Zesten von 1/2 Zitrone
15 g Zucker
60 g Mehl
1/2 TL Backpulver
65 g Ricotta
1 EL Butter

Das Ei trennen. Das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen. Das Eigelb mit der Buttermilch, den Zitronenzesten und dem Zucker verrühren. Dann Mehl und Backpulver einrühren. Im nächsten Schritt den Ricotta unterrühren. Als letztes das Eiweiß vorsichtig unter die Teigmasse rühren oder heben.
In einer Pfanne die Butter erhitzen, jeweils gehäufte Esslöffelportionen in die Pfanne geben (bei mir ergab das 8 Pancakes in 2 Durchgängen) und die kleinen Pfannkuchen von beiden Seiten goldbraun backen. Bei mir hat das ungefähr 2 Minuten pro Seite gedauert.
Mit Kompott, frischem Obst und/oder Ahornsirup servieren.


Samstag, 7. Januar 2017

Familienrezept: "Saurer Käs"


Dieses Familienrezept ist insofern besonders, da es nicht von meiner Mama verbloggt wurde, sondern da es von meinem Papa stammt. Dieser hilft mir ja gerade fleißig beim Renovieren. Und alle meine Helfer will ich ja gut umsorgen, dazu gehört auch, dass ich sie nach ihren Essenswünschen frage. Vergangenen Sommer hatte mein Papa die Idee, mal "Sauren Käs" zu machen, wie er ihn von früher kennt. Zu Jugendzeiten meiner Eltern gab es in der Molkerei normalerweise nur Romadur und Emmentaler zu kaufen... und heutzutage können wir im Supermarkt zwischen hunderten Käsesorten aus aller Welt probieren. Da hat sich viel getan. Bei der vielen Auswahl kam ich auch noch nie auf die Idee, Romadur zu probieren. Aber eine neue Käsesorte im Rahmen des "Sauren Käses" zu versuchen, darauf lies ich mich sehr gerne ein. So saßen wir abends ausnahmsweise zusammen in der Küche und haben am Käse geschabt und Zwiebelringe geschnitten. Und verantwortlich für das Dressing war ausnahmsweise nicht ich, ich hab nur die Mengen an Öl, Essig und Wasser versucht zu notieren, die mein Papa Esslöffelweise zusammenmischte. Die Tage gab es den Käse bei uns wieder, daher verblogge ich das Rezept auch gleich.

Früher hätte man mich ja mit so einem Käse und vor allem mit den rohen Zwiebeln jagen können .... heutzutage liebe ich solch vegetarische Hausmannskost. Am besten schmeckt mir der Käse mit einer Brezel und einem Bier. Dieses Familienrezept werde ich definitiv weiter machen.


"Saurer Käs"

pro Portion

1 Romadur (125 g)
1/2 Zwiebel
2 EL Öl
2 EL Essig
2 EL Wasser
Pfeffer 
ca. 1/3 TL Salz
1 Prise Zucker

Vom Romadur mit dem Messer die Rotschmiere gründlich abschaben. 
Den Käse in ca. 5mm dicke Scheiben schneiden.
Die Zwiebel waschen, schälen und in feine Ringe schneiden.
Die restlichen Zutaten verrühren.
Die Käsescheiben auf ein Teller legen, die Zwiebelringe darüber verteilen und als letztes die Marinade darübergießen.
Dazu passen sehr gut Brezeln (oder anderes Brot dazu servieren). Und Bier, auch alkoholfreies.