Mittwoch, 30. April 2014

Über das Durchbrechen der Alltagsroutine und schweizer Bürli

Bei meiner letzten Buchlektüre habe ich mir die Aussage behalten, dass es für Zufriedenheit und Ausgeglichenheit im Leben wichtig ist, die Balance zwischen Routine und Neuem zu finden. Wer sich ausschließlich in bekanntem Terrain bewegt und seinen Gewohnheiten verfällt, droht irgendwann einzurosten und sich zu langweilen. Wer jedoch ständig nur Neues anfängt und keine Konstante im Leben hat, der droht sich zu verzetteln und Dauerstress zu erliegen.

Gerade die Neuentdeckung von schönen, einfachen Dingen durch kleine Neuerungen der Alltagsroutine können meiner Meinung nach Wunder bewirken. Es lohnt sich, ab und zu was Neues zu machen. Meine letzte Erfahrung dieser Art: ich habe immer behauptet, ich bräuchte direkt nach dem Aufstehen erst mal meinen Kaffee und ein Frühstück. Nun habe ich mich aber ein paar Mal dazu durchgerungen, direkt nach dem Aufstehen eine Runde laufen zu gehen. Und dann habe ich erst frisch geduscht und beschwingt durch das Wissen, dass ich bereits etwas für mich getan habe, gefrühstückt. Ich wusste gar nicht, wie gut der Kaffee und ein Brötchen in diesem Zustand schmecken können. Eine tolle Sache ist es zum Beispiel, sich auf dem Heimweg sein Brötchen vom Bäcker mitzunehmen. Und die Steigerung davon: man bäckt es sich selbst. Das habe ich nun letztes Wochenende getan. Eher spontan. Denn der Plan war erst mal nur, schweizer Bürli zu backen (über Bürli habe ich in dem Artikel über typische schweizer Produkte aus meiner Sicht berichtet). Beim Lesen des Rezeptes wurde ich dann darauf aufmerksam, dass der vorbereitete Hefeteig über Nacht im Kühlschrank gehen sollte, sodass man morgens auch wirklich nur noch schnell Brötchen formen und in den Ofen schieben und 20 Minuten warten muss. Also gab's bei mir am Samstag Morgen erst ne Joggingrunde, einen kurzen Abstecher in der Küche zum Brötchenformen, Brot- und Kaffeeduft nach der Dusche und dann ein unglaublich tolles Frühstück, mit dem Gefühl, dass ich mir das wirklich verdient habe. Ein besonderer Genuss (zu dem ich durch das Unterbrechen der Morgenroutine gekommen bin)!


Das Bürlirezept habe ich bei Christina (Essen is fertich) entdeckt, die es wiederum bei Rike (Lykkelig) gefunden hat.

Übrigens sind die Brötchen nach diesem Rezept wirklich einfach in der Herstellung (es werden nur 4 Zutaten benötigt). Vom Geschmack und der Konsistenz her erinnern sie mich an die Bürli, die man hier in der Schweiz kaufen kann. Die knusprige Kruste allerdings, die ich so typisch für die Bürli finde, ist bei meinen Exemplaren nicht so wie bei den Originalen geworden. Aber das macht nichts,  das Rezept wird trotzdem  mit dem Label "Top-Frühstücksbrötchen" versehen abgespeichert und wiederholt.

Montag, 28. April 2014

Bärlauch-Bandnudeln (!) selbstgemacht

Der Bärlauch auf den Wiesen ist schon kräftig am Blühen, und bald ist die Saison zu Ende. Dass ich sie nicht ausgenutzt habe, kann ich mir dieses Jahr im Vergleich zu den Vorjahren aber nicht vorwerfen. Ich hab sogar noch Bandnudeln mit Bärlauch selbst gemacht! Das habe ich allein Evi vom Blog Küchenzaubereien zu verdanken, die das entsprechende Rezept verbloggte und darauf hinwies, dass man diese Nudeln auch ohne Nudelmaschine machen könne. Und dass sie daher einfach nicht so dünn werden, was gar nicht unbedingt negativ ist. Ohne Nudelmaschine?? Darauf springe ich natürlich an, nachdem ich im Moment große Freude an der eigenen Pastaherstellung habe (jüngst selbstgemachte Ravioli mit der Klappform), aber eben keine Maschine.


Und die Bandnudelherstellung mit dem Wargelholz hat in der Tat gut geklappt. Auch wenn ich mich, sollte ich eines Tages mal eine Nudelmaschine besitzen, sicher fragen werde, warum ich mich so lange ohne dieses Hilfsmittel abgemüht habe ;-)


Geschmacklich waren die Nudeln auch einfach nur super. Kräftiger Bärlauchgeschmack. Dazu gab's bei mir eine klassische Tomatensauce mit frischen Kräutern und Parmesan. Klingt schwer nach Frühlingsgefühlen, oder?

Freitag, 25. April 2014

Kulinarisches Kreuzworträtsel (mit Verlosung von tollen Gewinnen)

Heute gibt's was zu knobeln: ein Kreuzworträtsel! Und zwar eines, das ich mir selbst ausgedacht habe. Die Idee dazu ist wohl bereits entstanden, als ich noch ein Kind war. Ich hatte nämlich eine Phase, in der ich leidenschaftlich gerne gerätselt habe .. ganze Rätselbücher hab ich ausgefüllt. Damals war demzufolge auch einer meiner Berufswünsche, professionelle Rätselerfinderin zu werden. Das war aber vor dem Computerzeitalter ...
Nun ja, im letzten Urlaub habe ich mir seit langem mal wieder ein Rätselheft gekauft und bin der ehemaligen Sucht auch gleich wieder erlegen: ich bin doch tatsächlich einen Abend wegen eines Rätsels (trotz körperlicher Erschöpfung, die mich momentan oft gegen 10 Uhr einschlafen lässt) bis 1 Uhr nachts wach geblieben. Im Zuge dieser Aktion fiel mir auch wieder ein, dass ich schon immer mal ein Rätsel selbst erstellen wollte. In Verbindung mit dem Blog kam mir die Idee, hier ein kulinarisches Kreuzworträtsel aufzuschalten, bei dem man auch noch was lernen kann, und das mit einer Verlosung zu verbinden. Hier kommt das Ergebnis, ein Rätsel mit Begriffen zum Thema Trend-Foods sowie Fakten zur Nahrungsmittelproduktion/dem Handel (ein Rätsel zu erstellen ist ungefähr so wie eines zu lösen ... nur von der anderen Richtung ausgehend):



Zur Teilnahme habt ihr drei Wochen Zeit. Sendet bitte einfach bis zum 17. Mai 2014 eine E-Mail mit dem Lösungswort unter Angabe eures Vor- und Nachnamens (sowie dem Land, in dem ihr wohnt wegen dem Gutschein) an noplainvanillakitchen@googlemail.com.

Die Gewinne:
1. Einen Gutschein von mydays im Wert von 100€, der mir zur Verfügung gestellt wurde. Bei mydays kann man Gutscheine für verschiedenste Erlebnisse erwerben, schaut euch doch einfach mal auf der Seite um, ist sicher für jeden was dabei (ich habe mich bewusst dafür entschieden, nicht zwei Mal einen Gutschein im Wert von 50€, sondern einen im Wert von 100€ zu verlosen, da man mit letzterer Summe meiner Meinung nach schon in ziemlich coole Dinge investieren kann).
2. Zudem habe ich mich für einen persönlichen Gewinn entschieden: das Buch, welches ich als letztes gelesen und so richtig spannend gefunden habe, wird ein Mal verlost: der Roman Landleben von Hilal Sezgin. Ihr Werk beschreibt das Landleben von der idyllischen, aber auch der anstrengenden Seite. Sehr flüssig und amüsant zu lesen, gleichzeitig regt das Buch aber auch zum Nachdenken an. Ich fand's super.

Teilnahmebedingungen am Gewinnspiel: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Name und E-Mail-Adresse sind zur Gewinnspielteilnahme zwingend erforderlich. Eine Mehrfachteilnahme am Gewinnspiel ist nicht erlaubt. Die Gewinner werden per Zufall ausgelost - die Auslosung obliegt ausschließlich dem Gewinnspiel-Organisator. Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Europas. Teilnahmeschluss ist der 17. Mai 2014 um 23:59 Uhr.
Im Gewinnfall wird euer Vorname sowie der erste Buchstabe eures Nachnamens auf meinem Blog veröffentlicht, zum Versand des Buchgewinns bitte ich euch im Anschluss um die Adresse.

Die Lösung des Rätsels wird nach Ende des Gewinnspiels hier aufgeschaltet. 
Und zu guter letzt: Sollte jemand Probleme haben, das Rätsel in dem Format zu öffnen/drucken, bitte eine kurze E-Mail an mich, ich kann es euch wahlweise als PDF oder Excel (zum Lösen am Computer) zustellen.

Dienstag, 22. April 2014

Typische Schweizer Produkte aus dem Supermarkt (aus Sicht einer Deutschen)

Beim Thema Backoblaten, die in deutschen Supermärkten leichter zu finden sind als in schweizerischen, ist die Idee zu diesem Artikel hier entstanden: Gourmande erwähnte, dass sie sich andersherum für nur in der Schweiz zu bekommende Lebensmittel interessieren würde:

"Ich bin ab und zu mal in Basel und wenn du tolle Tipps für nur in der Schweiz zu bekommende Lebensmittel hast, freu ich mich sehr! Ich stöbere so gern in ausländischen Supermärkten, mich interessiert das total und ich bin sicher nicht die einzige, der es so geht. :-)."

Nach knapp drei Jahren in der Schweiz schreibe ich doch gerne ein paar Zeilen zum Thema "typisch schweizerische Produkte" aus Sicht einer Deutschen. Dabei beschränke ich mich auf die im gängigen Supermarkt erhältlichen Produkte, basierend auf meinen persönlichen Erfahrungen.


Ein paar einleitende Worte: die Supermarktlandschaft wird von den zwei großen Detailhandelsunternehmen Migros und Coop beherrscht. Natürlich gibt es auch ein paar andere Player, auch Ableger der deutschen Discounterketten, auf die ich immer etwas peinlich berührt schaue - mich dann aber freue, wenn diese vergleichsweise leer sind hierzulande. Das deckt sich mit meinem Eindruck (und dem generellen Konsens), dass in der Schweiz mehr Wert auf regionale und qualitativ hochwertige Lebensmittel gelegt wird als z.B. in Deutschland, was sich auch in der Produktpalette von Coop und Migros widerspiegelt. Am liebsten gehe ich ja auf dem Markt einkaufen, oder auch mal in meinen Lieblings-Bioladen, aber regelmässig statte ich Coop oder Migros einen Besuch ab. Was die beiden Marken angeht, so ist das Land ja gespalten: es wird in Coop-Kinder und Migros-Kinder unterteilt, je nachdem, mit welchen Produkten man als Kind aufgewachsen ist und wo man einkauft. Als Ausländerin beziehe ich da nicht so klar Position, ich gehe in Läden von beiden Unternehmen. Generell würde ich sagen, die Migros erscheint mir noch schweizerischer als Coop (sind auch Kindheitserinnerungen im Spiel), die Auswahl an regionalem Gemüse find ich super und sie ist etwas günstiger. Aber manchmal gibt es auch Dinge/Markenprodukte, die ich nur im Coop finde und deshalb gehe ich auch dort hin.

Und nun geht's los mit den von mir ausgewählten Lebensmitteln:

Sonntag, 20. April 2014

Die volle Marzipandröhnung: Mandelhörnchen

Und es gibt schon wieder ein Backwerk mit Mandeln nach der Mallorquinischen Kuchenspezialität. Dieses Mal habe ich die restlichen Zutaten vom Plätzchenbacken vor Weihnachten aufgebracht. Bei mir weilte nämlich noch eine Ladung Marzipan, die ich für das Backen von Mandelwolken mal gekauft hatte. Beim gemeinsamen Backen wurde dann aber zugunsten der Zimtsterne anstelle der Mandelwolken votiert. Nun also Mandelhörnchen an Ostern anstatt Mandelwolken an Weihnachten ;-)


Diese habe ich bei der Glücklichmacherei gesichtet. Das Gebäck hat mich sofort an früher erinnert, an die Auslage der süssen Teilchen beim Bäcker (auch wenn ich mich nicht entsinnen mag, wie lange es her ist, seit ich solch ein Mandelhörnchen selbst gegessen habe). Fakt ist aber, dass ich sie sofort nachbacken wollte und es mit etwas Verzögerung dann auch getan habe. In dem Fall stimmt der Spruch "aufgeschoben ist nicht aufgehoben", den Nadin auf meinen Kommentar zu ihrem ursprünglichen Blogbeitrag mit den Mandelhörnchen geschrieben hat, wo ich mein Interesse am Nachbacken bereits früh bekundet habe. Zum Glück stimmt der Spruch, kann ich nur sagen - denn die Mandelhörnchen sind ein besonderer Genuss für jemanden, der Marzipan mag. Denn eigentlich bestehen sie fast ausschliesslich daraus. Neben Marzipan an sich kommen praktisch nochmal die Grundzutaten für Marzipan hinzu, also Mandeln und Zucker. Die Mandeln in gemahlener Form, als Mandelblättchen und Aroma. Und als Ergänzung werden die Hörnchen noch in ein wenig Schokolade getunkt. Zusammengefasst die volle Marzipandröhnung also. Äußerst hübsch aufbereitet. Und das hat seinen Preis, denn mit dem Teig ist nicht ganz so leicht umzugehen, da er ziemlich klebrig ist. Das gehört aber so, da man ihn anschliessend in den Mandelblättchen wälzt, und die nun mal nur am klebrigen Teig gut haften bleiben. Ist aber alles machbar. Und heraus kommt nach dem Backen ein wirklich mürbes, saftiges Gebäck. Vielen Dank für das Rezept, Nadin!

Freitag, 18. April 2014

Quinoa-Salat mit Pilzen, Haselnüssen, Cranberries und Petersilienpesto

Auch wenn das Quinoa-Jahr 2013 vorbei ist, Quinoa spielt 2014 noch eine zentrale Rolle bei meiner Ernährung und auf diesem Blog. Die Körner gibt es bei mir sehr regelmäßig als Kohlenhydrat-Beilage zu Gemüsegerichten oder einfach nur so abgekocht und etwas gewürzt zum Frühstück (insbesondere als Grundlage vor Laufwettkämpfen). Aber meine Liste der vorgemerkten Rezepten, welche im Laufe des letzten Jahres entstanden ist, arbeite ich ebenso fleissig ab. Diesmal kann ich euch wieder ein besonderes Rezept präsentieren: Einen warmen Quinoa-Salat mit Pilzen, Haselnüssen und Cranberries. Dieser wird mit einem Petersilienpesto serviert, was ich eine sehr schöne Idee finde (macht sich auch optisch gut). Der Salat ist wirklich lecker, und ist auch nach meinem Empfinden mal was Anderes/Besonderes.

Das Rezept ist aus dem schönen Buch "Gemüse satt - 140 vegetarische Lieblingsgerichte" von Alice Hart. Unten findet ihr meine leicht abgewandelte Version.

Das Pesto merke ich mir für Variationsmöglichkeiten, was das Grünzeugs bzw. die Nüsse angeht.


Quinoa-Salat mit Pilzen, Haselnüssen, Cranberries und Petersilienpesto 

für 4 Portionen

für den Salat:
20 g getrocknete Pilze
300 g frische Champignons (oder andere Pilze)
30 g Butter 
1  EL Olivenöl
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
175 g Quinoa
Salz
100 g getrocknete Cranberries
2 EL Zitronensaft
75 g Haselnusskerne

Die getrockneten Pilze in 450ml heissem Wasser einweichen lassen.
Die Champigons waschen, putzen und in Streifen schneiden. In einer Pfanne die Hälfte der Butter und das Öl erhitzen, dann darin die Champignons für ein paar Minuten scharf anbraten. Anschliessend die Pfanne vom Herd nehmen, die Pilze umfüllen und beiseite stellen. 
Die Zwiebel waschen, schälen und fein hacken. Den Knoblauch ebenso. Nun in der Pfanne den Rest der Butter erhitzen und zunächst die Zwiebeln darin für ein paar Minuten glasig dünsten. Dann den Knoblauch und die Quinoakörner dazugeben und alles für ein paar weitere Minuten anbraten.
Nun das Wasser der eingeweichten Pilze abgiessen und auffangen. Die Pilze hacken. Das Pilzwasser in die Quinoa-Pfanne geben und aufkochen lassen. Bei geringer Hitze das Quinoa gar kochen (ca. 15-20 Minuten). Gegen Ende die getrockneten Pilze und Cranberries hinzugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. 
 Während dessen die Haselnusskerne hacken und in einer Pfanne etwas anrösten.
Ist das Quinoa gar, die Pfanne vom Herd nehmen, alles etwas abkühlen lassen und den Zitronensaft untermengen. Den Quinoa-Salat zusammen mit Petersilienpesto und den gerösteten Haselnusskernen garniert servieren.

für das Pesto:
40 g Petersilie
60 g Haselnusskerne
75 g Gruyère (alternativ: Parmesan)
75 ml Olivenöl
Salz
Pfeffer

Die Petersilie waschen, die groben Stiele entfernen und grob hacken. Den Käse reiben. Haselnusskerne, Petersilie und Käse mit einem Mörser/Mixer zerkleinern. Als letztes das Öl nach und nach dazugeben und alles weiter mörsern (mixen) bis zur Pestokonsistenz. Das Pesto Salz und Pfeffer abschmecken.

Dienstag, 15. April 2014

Auf's Brot oder nicht: Curry-Eier-Salat

Ich antizipiere jetzt mal, dass nach Ostern der ein oder andere hier - anders als ich - ein paar hartgekochte Eier übrig hat. Und dafür präsentiere ich eine Verwendungsmöglichkeit: einen Curry-Eier-Salat.

Ein derartiger "Salat" mit Curry und Rosinen scheint ein Klassiker zu sein und stand bei mir schon lange auf der Nachmachliste. Gibt's oft auch mit Hühnerfleisch, wie in meinem ursprünglich gemerkten Rezept. Das Fleisch ist jetzt bei mir den hartgekochten Eiern gewichen.


Das Rezept hierfür habe ich aus einem Artikel aus der Runner's World, in dem Sandwich-Ideen vorgestellt werden: Strategien für ein gesünderes Sandwich. Anstatt wie im Original einen Bagel habe ich als Grundlage für mein Sandwich ein Burger-Brötchen genommen. Und da das Rezept aus einer Läuferzeitschrift stammt, wo doch die Avocado ein Läufer-Superfood ist (im Ranking sicher unter den Top 10 dieser Kategorie), wundert es mich nicht, dass noch mit Avocadoscheiben garniert wird ;-) Und warum das alles so gesund ist, kann man auch dem obigen Linkfolgend nachlesen.

Die Kombination aus Curry und Rosinen im Salat fand ich super (süß-salzig eben). Allerdings bin ich nicht der grösste Fan von hartgekochten Eiern, deshalb fand ich den Curry-Eier-Salat als Ganzes nur mittelmässig. Der Brotbelag aus dem gleichen Artikel der Runner's World mit mit Mandelmus, Birnenscheiben und Ziegenkäse war noch viel mehr nach meinem Geschmack.

Samstag, 12. April 2014

Avocado-Schoko-Pudding mit Wow-Effekt

Nun gibt's mal wieder ein Rezept mit Experimentcharakter. Der Name Avocado-Schoko-Pudding lässt das schon erahnen. Aber spätestens als ich die Auflistung der Zutaten für den rohen, veganen Avocado-Schoko-Pudding zum ersten Mal las, dachte ich: "Da wäre ich nieee selbst darauf gekommen, die Zutaten zu mischen." Nämlich: Avocado, Kokosöl, Ahornsirup, Kakaopulver, Balsamico, Sojasauce und Salz. Aber bekanntlich finde ich das Ausprobieren solcher Kombinationen extrem spannend. In diesem Fall ist das nachmachen auch ziemlich simpel, da die Zutaten nur püriert werden müssen. Und nach der Kostprobe sag ich nur: "Ich hätte nie gedacht, dass ich davon soooo begeistert bin. Einfach nur genial lecker!"


Das Rezept habe ich auf dem Jogblog aufgegabelt. Julia hat dort auch die Videoanleitung von Laura Miller auf youtube verlinkt. Ist sympathisch und dauert nur zwei Minuten, finde ich daher sehenswert:


Kokosöl habe ich übrigens extra für diese Pudding-Aktion gekauft (bin im Reformhaus fündig geworden). Was den Balsamico angeht, habe ich meine Feigen-Variante genommen, die durch die Süße gut gepasst hat. Durch den hohen Fettanteil ist der Pudding nicht nur schmackhaft, sondern auch ziemlich sättigend. Aber es sind gesunde Fette drin ... und das Nachmachen ist wie gesagt wirklich simpel. Also kann ich die Schlussworte von Julia's Blogbeitrag nur weitergeben: Traut euch!

Das Rezept findet ihr auch unter dem Youtube-Video oder bei Julia, oder hier:

Avocado-Schoko-Pudding

für 2 Portionen (Mengen beliebig erweiterbar ;-))

 1 Avocado
50 ml Ahornsirup
25 g Kakaopulver
1,5 EL Kokosöl
1/2 TL Balsamico
1/4 TL Sojasauce
1/8 TL Salz

Die Avocado in Stücke schneiden. Alle restlichen Zutaten zusammen mit der Avocado pürieren.

Mittwoch, 9. April 2014

(Dörr-)bohnensalat

Kennt ihr Dörrbohnen? Ich frage, da ich mit Dörrbohnen erst in der Schweiz in Berührung gekommen bin und meine mich zu erinnern, irgendwo aufgeschnappt zu haben, dass es sich dabei in der Tat um ein typisch Schweizerisches Produkt handelt. A propos, das erinnert mich wiederum an einen Blogartikel über Schweizer Produkte, den ich auf Anregung von Gourmande bald schreiben will. Ich peile an, das über die Osterfeiertage zu realisieren, Gourmande!


Jedenfalls gibt es hier im gängigen Supermarkt getrocknete, also haltbar gemachte Bohnen zum Verzehr ausserhalb der Saison zu kaufen (Alternative zum Einfrieren oder Konservieren in Dosen). Zugegeben, so ästhetisch sehen die ausgedörrten Bohnen nicht aus, dass ich sie ohne vorherige Kostprobe gekauft hätte. Aber zum Glück gibt es ja das Tibits, wo ich einen köstlichen Dörrbohnensalat gegessen habe.

Der Salat war so gut, dass ich mich auf Grundlage des Kochbuchs vom Tibits an die Eigenherstellung des Salates gemacht habe. Die Dörrbohnen schmecken eingeweicht und dann gekocht fast so gut wie frische Bohnen, allerdings ohne zu intensiven Eigengeschmack. Folglich spielt das Dressing für den Salat eine Schlüsselrolle. Mit in Öl gedünsteten Zwiebeln und Knoblauch verfeinert, mit Nüssen und frischem Koriander ergänzt, mit gutem Balsamico und Zitronensaft gesäuert, mit Cayennepfeffer, Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer pikant gewürzt kommt dann ein äusserst schmackhafter Salat als Ergebnis heraus. Natürlich kann man das Dressing auch für frische, bereits gekochte Bohnen verwenden, dann wird aus dem Dörrbohnensalat eben ein würziger Bohnensalat. Ich finde, er hat die schöne Eigenschaft, dass, je länger er zieht, desto besser wird er. Man kann ihn also ruhig eine Weile im Kühlschrank aufbewahren.


(Dörr-)bohnensalat

für 2 grosse oder 4 kleine Portionen

100 g Dörrbohnen (entspricht 400 g frischen Bohnen)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
75ml Gemüsebrühe
2 EL weisser Balsamicoessig
1 EL Zitronensaft
40 g Pekannüsse
2 EL frischer Koriander
1 Prise Cayennepfeffer
frisch gemahlenes Meersalz
frisch gemahlener Pfeffer

Die Bohnen 2 Stunden in lauwarmem Wasser einweichen. Dann einen Topf mit Wasser und einer Prise Salz zum Kochen bringen und die Bohnen darin ca. 20 Minuten gar kochen.
Währen dessen die Zwiebel und Knoblauchzehe waschen, schälen und beides fein hacken. In einer Pfanne das Öl erhitzen, zunächst die Zwiebel 2 Minuten darin anbraten, dann den Knoblauch hinzufügen und für ca. weitere 5 Minuten dünsten. Mit der Gemüsebrühe aufgiessen, einmal zum Kochen bringen und die Pfanne vom Herd nehmen.
Die Nüsse grob hacken. Den Korianer waschen und fein hacken.
Die Bohnen  abgiessen, sobald sie gar sind und mit kaltem Wasser abschrecken. Mit der Gemüsebrühe, dem Essig, Zitronensaft, den Nüssen und dem Koriander vermengen und den Salat mit Cayennepfeffer, Salz und Pfeffer abschmecken. Vor dem Servieren mindestens 20 Minuten ziehen lassen.

Sonntag, 6. April 2014

Ein großes Essen an einem großartigen Tag: Bärlauch-Schmarrn

Nun werde ich ein wenig ausschweifen, bevor ich die Brücke zum Essen schlage. Wer nichts vom Laufen auf meinem Food Blog lesen will, bitte nicht wegklicken, sondern direkt zum Rezept scrollen - denn das solltet ihr euch nicht entgehen lassen ;-)

Heute war der Zürich-Marathon, und der erste Strassenmarathon, den ich gefinished habe. Hinter mir liegt eine Trainingsphase, in der ich in meiner sehr emotionalen Beziehung mit dem Laufsport auch zum ersten Mal Tiefen erlebt und Zweifel gehegt habe. Der Trainingsplan wurde geschmissen und das Zeitziel aufgehoben, die Vorbereitungsrennen für den Marathon waren mehr Qual als alles andere, vor den Alltagslauf wurde in den letzten Wochen eher ein "ich muss" gesetzt als ein "ich darf" - wie es sich gehört (mal abgesehen vom Laufen auf Mallorca). Und so wirklich 100% fit hatte ich mich die Wochen vor dem Marathon auch nicht mehr gefühlt. Aber heute an der Startlinie war auf ein Mal alles vergessen und ich hatte seit Langem endlich mal wieder so richtig viel Spass beim Laufen. Und wie das nach einer Herausforderung so ist, die Freude und die Erleichterung wenn es geschafft ist, sind unbezahlbar. Eine körperliche Herausforderung gemeistert zu haben, zum Beispiel in Form eines Laufwettkampfes, hat mir noch einmal Glücksgefühle auf einer neuen, bisher unbekannten Ebene beschert. Auch wenn der Spass bei der Sache an sich zentral ist und es nicht in einer reinen Qual enden darf, so sind Herausforderungen, eben auch mit kurzfristigen Unannehmlichkeiten, Ungewissheiten, und dem sich aus der "Komfortzone" herausbewegen unumgänglich für solche Glücksgefühle.


Gutes Essen verbuche ich daher in der Regel viel mehr als Alltagsfreude als ein Glückszustand, der sich nach dem Erreichen eines (sportlichen) Ziel einstellt, auf das man sich lange vorbereitet hat. Aber wenn es schon eines unserer Grundbedürfnisse ist, täglich mehrmals zu essen, dann doch auch geniessen, wenn es möglich ist. Keine neue Rede ... und das beste ist ja, dass sich die Freuden körperlicher Aktivität und kulinarische Genüsse perfekt ergänzen. Je mehr man sich bewegt, desto mehr kann man essen ohne zuzunehmen.


So habe ich mir heute erst Mal ein gutes Essen gekocht. Wieder mit Bärlauch, da ich die Saison in den letzten beiden Jahren gefühlt verpasst habe, fange ich dieses Jahr früher an.

Juliane vom Blog Schöner Tag noch! ist für mich mittlerweile die Bärlauchexpertin. Sie hat im letzten Jahr eine sehr schöne Zusammenstellung mit Rezepten gemacht, wo ich ihre Ziegenkäse-Bärlauch-Penne entdeckt habe. Den Bärlauch-Schmarrn mit Schafskäse habe ich mir zwar auch letztes Jahr schon gemerkt, aber auf diese Saison aufgehoben.

Und der war diese Saison (=heute und evtl. bald wieder) so richtig lecker. Ich mag ja Kaiserschmarrn auch richtig gerne, bin aber dennoch nicht der allergrösste Fan von süßen Hauptspeisen, so sagt mir ein würziger Schmarrn natürlich sehr zu. Und das ist diese Variante durch den Bärlauch und Feta. Trotzdem leicht süßlich durch die Rosinen und den rosa Pfeffer (und durch den Pfeffer auch optisch sehr hübsch). Hervorzuheben ist aber auch noch das Dinkelmehl, das ja gesünder sein soll als Weissmehl und welches ich daher viel zu selten einsetze. Das war aber der perfekte Ausschlaggeber für weiteren Einsatz dieser Mehlsorte.

Donnerstag, 3. April 2014

Mallorca & Mandelkuchen



Wie bereits aus vorherigen Beiträgen herauszulesen war, durfte ich Anfang März eine Woche auf Mallorca verbringen. Um das zu tun, was man um diese Zeit dort so macht und worauf die Hotels an der Nordostküste alle ausgerichtet sind: Sport. Fahrrad fahren und Laufen genauer gesagt. Ich hatte den Eindruck, die Insel gehört den Rennradlern, die Spezies war mit Abstand am häufigsten und oft in grossen Gruppen anzutreffen. Das hat aber auch seinen Grund. Die traumhafte und so abwechslungsreiche Landschaft (Zitronen- und Orangenbäume, Mandelbäume, Olivenbäume, Gemüsefelder, grüne Wiesen, Pinienwälder, Strand & gigantische Meerausblicke) lässt sich nun Mal optimal mit dem Rad erkunden. Deshalb habe auch ich mich seit langer Zeit wieder auf ein Rad (kein Rennrad) geschwungen. Zum Glück ist Radfahren eine der Tätigkeiten, die man wirklich nicht verlernt, wenn man sie ein Mal gelernt hat. Aber der ein oder andere Lauf und Spaziergang am Strand waren ebenso drin. Ein paar Eindrücke der Trauminsel gibt's weiter unten (und ich nenne Mallorca trotz der Kritikpunkte der Massen an Deutschen und des Pauschaltourismus im grossen Stil so ... die Landschaft spricht für sich und erklärt, warum auch der ein oder andere Promi seine Luxusvilla dort bezieht).

 

Nun zum Kulinarischen. Ich habe ja während meiner Studienzeit ein paar Monate in Barcelona gelebt. Aus Nostalgiegründen esse ich gerne ab und zu Tapas. Aber ich muss sagen, dass ich während meiner Zeit in Spanien vor allem die mexikanische Küche lieben gelernt habe und in kulinarischer Hinsicht nicht allzu viel vermisse. Aber den bekannten Mandelkuchen wollte ich auf Mallorca unbedingt probieren - was ich auch getan und sehr genossen habe. Das geschah wohl hautsächlich in der Voraussicht, dass ich den dann aus Nostalgiegründen im Anschluss daheim nachbacken und in Erinnerungen schwelgen werde. Diese Voraussicht hat sich ziemlich schnell bewahrheitet: den Mandelkuchen habe ich bereits nachgemacht, mit original mallorquinischen Mandeln, die im Holzofen geröstet wurden und wirklich die aromatischsten Mandeln waren die ich je gegessen habe. Für den Kuchen habe ich sie gemahlen.




Als Rezeptgrundlage hat das GU-Buch der kleinen Kuchen gedient (das Rezept ist auch bei den Küchengöttern zu finden). Für den Kuchen werden lediglich Mandeln, Zucker, Eier, Zitronenschalen und Zimt benötigt - die Zutatenliste erinnert mich an Amarettini. Die Konsistenz des Kuchens ist allerdings eindeutig saftiger. Bei mir ist der Kuchen trotz längerer Backzeit als im Rezept angeben (30 Minuten anstatt 20-25 Minuten) innen noch grenzwertig weich gewesen, am Rand war er aber gut. Beim Vergleich mit ein paar anderen Rezepten bin ich allerdings zu dem Schluss gekommen, dass der mallorquinische "Gato de Almendras" oft genau gleich wie im GU-Buch beschrieben und auch mit den gleichen Zutaten hergestellt wird.

Dienstag, 1. April 2014

Drei Monate als Vegetarierin: ein Résumée


Eine Auflistung meiner Erfahrungen/Gedanken:

1. Die vegetarische Ernährung habe ich wie angekündigt voll durchgezogen. Dabei hat mir der Verzicht auf Fleisch und Fisch gar nichts ausgemacht, und ich habe auch zu keinem Zeitpunkt plötzlich Appetit darauf bekommen (also kein "Reiz des Verbotenen", der sich plötzlich aufgetan hat).
Mein Befinden hat sich durch die vollständig vegetarische Ernährung nicht verändert, ich hab mich körperlich weder schlechter noch besser gefühlt. Das mag aber auch daran liegen, dass ich davor schon sehr wenig Fleisch und Fisch gegessen habe.

2. Ich bin in keine Situation gekommen, in der es mir unangenehm war zu sagen, dass ich mich vegetarisch ernähre, also z.B. in der ich eine mit liebe gekochte Speise ablehnen und jemanden kompromittieren musste.
Dennoch bin ich sehr erstaunt, wie gängig es noch ist, eine Fleischkomponente in sämtlichen Speisen vorzufinden.
Sei es auf den Speisekarten von Restaurants, die zu 80% aus Nicht-Vegetarischen Gerichten bestehen, bei einer Sandwichauswahl beim Bäcker/bei Caterern, wo lediglich ein paar Sandwiches am Rand "nur" mit altem Käse belegt sind, wo man andererseits zwischen Lachs, Thunfisch, Schinken, Krabben und Hühnchen wählen kann. Oder am Buffet im Hotel, wo auch das Gemüse oder den Nudelauflauf mit Tomaten aus mir unerfindlichen Gründen noch mit Speck ergänzt werden müssen.
Sprich, es ist durchaus möglich, sich vegetarisch zu ernähren, aber ich verstehe einfach nicht, warum es einem so schwer gemacht wird. Nach meinem Verständnis sollte es normal sein, sich grundsätzlich fleischlos zu ernähren und eben wenn man will, sich mal ein Stück Fleisch oder Fisch von Qualität zu gönnen, in dem Bewusstsein, dass das teurer ist und man demnach auch ein wenig mehr Geld dafür auszugeben bereit sein muss. Denn für mich ist die Rechnung einfach: Ueber das Zeitalter, wo Fleisch ein Statussymbol für Wohlstand ist, sollten wir doch mehr als 60 Jahre nach dem Ende der Weltkriege des verangenen Jahrhunderts nun hinaus sein, oder? In dieser Zeit ist der Produktionsprozess der Nahrung für Konsumenten sehr entfernt und ungreifbar geworden - und der Fleischkonsum irgendwie normal. Man muss sich keine Gedanken machen, wo dieses herkommt. Von einer fleischärmeren Ernährung würden wir alle und unsere Umwelt aus verschiedenen Gründen profitieren. Aber leider ist dieser gesellschaftliche Wandlungsprozess hin zu einer etwas bewussteren Ernährung maximal in den Kinderschuhen. Aber genug gepredigt für den Moment ....

3. Aufgerüttelt hat mich die Tatsache, dass ich trotz vegetarischer Ernährung nicht unabhängig bin von industrieller Massentierhaltung und z.B. wenn ich Mandeln aus Kalifornien esse ein paar Bienen auf dem Gewissen habe wie hier erläutert, nachdem ich die Dokumentation "More than Honey" gesehen habe.

4. Fragen, die ich mir stelle: Will ich als Vegetarierin nun auch auf Gummibärchen etc. (also Produkte mit Gelatine, die aus Knochen von Tieren hergestellt wurden) verzichten? Was ist mit Lederprodukten? Die Beantwortung dieser Fragen habe ich bisher aufgeschoben, da meine Schwäche was Süsses anbelangt bei Schokolade liegt und ich gar keinen Appetit auf Gummizeug hatte. Und Accessoires aus Leder und im Allgemeinen habe ich mir in den letzten Monaten ebenfalls nicht angeschafft.

Fazit:

Auch durch die Feststellung, dass ich mich durch vegetarische Ernährung noch lange nicht unabhängig von industrieller Massentierhaltung mache, finde ich, dass diese Lebensweise einen Schritt in die richtige Richtung darstellt. Da fange ich bei mir selbst an und deshalb ernähre ich mich auch weiter vegetarisch. In dieser Hinsicht setze ich mich auch gerne für Bewegung in einem meiner Meinung nach nötigen gesellschaftlichen Undenkprozess hin zu fleischärmerer Ernährung ein und spreche über meine Motivation. Viel wichtiger als Radikalität ist mir in jedem Falle aber ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln allgemein, also der Bezug möglichst regionaler, saisonaler und unbehandelter Lebensmittel. Sprich, bei genauerer Betrachtung komme ich zu dem Schluss, dass das Thema vegetarische Ernährung schlecht von dem Thema bewusstes Konsumentenverhalten separiert werden kann.