Montag, 13. November 2017

Passend zum Wintereinbruch: Broccoli-Suppe

Miri's Rezept für eine cremige Broccoli-Suppe habe ich schon seit einigen Monaten abgespeichert. Im Herbst mache ich allerdings kaum eine Suppe außer Kürbis-Suppe, beziehungsweise verschiedenste Variationen hiervon. Mittlerweile hatte ich genug Kürbis für diesen Herbst. Und so kam wurde passend zum hiesigen Wintereinbruch (hier liegt wirklich ein wenig Schnee im Schwarzwald) umgehend die besagte Broccoli-Suppe gekocht.


Sie hat insofern auf jeden Fall ihren Zweck erfüllt, dass sie wunderbar gewärmt hat. Aber auch sonst war die Suppe sehr lecker. Sie wird mit Kokosmilch zubereitet, und das mag ich für einen leicht exotischen Touch sehr. Dazu grünes Gemüse in Form von Broccoli, Lauch und etwas Spinat. Und ein wenig Zitronensaft. Garniert habe ich wie Miri auch mit ein paar Chiliflocken (dann wärmt die Suppe noch mehr), so schön wie Miri's Bilder sind meine aber nicht, da ich Spinat und Kokosmilch komplett mitpüriert habe. Das Rezept merke ich mir auf jeden Fall für eine winterliche Suppenvariante.

Montag, 6. November 2017

Broccoli in Knoblauchbutter - extrem lecker

Die Kombination von mildem Broccoli und pikantem Parmesan ist sehr lecker.
Die Zugabe des Weißweins zum Kochen ist Geschmacksache. Der Broccoli hat dadurch etwas säuerlich geschmeckt. Man kann deshalb einfach auch die doppelte Menge der Gemüsebrühe verwenden. Lecker war vor allem auch die Knoblauchbutter. Diese Zubereitung bei dem der Knoblauch zuerst grob gehackt, dann mit etwas Salz bestreut und mit dem Messerrücken zerrieben wird, bevor er der geschmolzenen Butter zugefügt wird, hatte ich bisher nicht gekannt. Allerdings habe ich etwa nur die Hälfte der Butter verwendet, die im Rezept angegeben ist. Aber da es auch mit der Menge schon extrem lecker war, finde ich nicht, dass es nötig ist, so viel Butter zu nehmen. Daher unten mein angepasstes Rezept.

Im Bild ist nur eine Portion abgebildet


Broccoli in Knoblauchbutter


für 4 Portionen

1 kg Broccoli
1/8 l Gemüsebrühe
1/8 l trockener Weißwein
1 TL Salz
2 kleine Knoblauchzehen
65 g Butter
Salz
schwarzer Pfeffer
50 g Parmesan

Den Broccoli unter fließendem Wasser waschen und gut abtropfen lassen. Die Brokkoliröschen vom Strunk abschneiden.

Die Gemüsebrühe und den Wein mit 1/2 TL Salz zum Kochen bringen. Die Röschen darin zugedeckt etwa 12 Minuten bißfest dünsten. Vorsichtig aus dem Wasser nehmen, gut abtropfen lassen und warm stellen.

Die Knoblauchzehen schälen, hacken, mit dem restlichen Salz bestreuen und mit dem Messer fein zerdrücken. Die Butter in einem Pfännchen schmelzen und den Knoblauch unterrühren.

Den Broccoli auf einer Platte anrichten, salzen und pfeffern. Die Knoblauchbutter über den Brokkoli träufeln oder extra dazu reichen.

 Parmesan hobeln und über das Gemüse streuen.

Mittwoch, 1. November 2017

Kürbis-Steckrüben-Curry mit (!!!) Würzfladenbrot nachgemacht

Aus meinem Garten konnte ich dieses Jahr einige Steckrüben ernten. Neulich habe ich mein einziges Standard-Gericht, den Steckrüben-Eintopf, für 10 Leute gekocht. Er kam sehr gut an ("besser als der Name verlauten lässt" - so meine Gäste), und ich mag ihn auch sehr. Aber auch nicht immer, daher habe ich ein paar weitere Rezepte ausprobiert. So auch das Kürbis-Steckrüben-Curry mit Würzfladenbrot, auf das mich Kirsten hingewiesen hat.


Die Zutatenliste für dasGericht ist recht lang, aber heraus kommt ein leckeres, zur Abwechslung tomatenbasiertes (und nicht kokosmilchbasiertes) Curry mit indischen Gewürzen. Joghurt und Koriander passen auch gut oben drauf. Aber der Hammer war ja dieses Würzfladenbrot .... bei mir gab's nicht mal Fladenbrot, da ich altes Dinkelbrot übrig hatte. Ich habe aber wie beschrieben Knoblauch, Butter, Salz, Chili und Kreuzkümmel in der Pfanne angebraten und alles über das Brot geträufelt und das im Backofen geröstet. Sowas von lecker! Egal ob zu Curry oder als Beilage zu einer Suppe. Danke für die Inspiration, Kirsten!

Montag, 30. Oktober 2017

Rotkohlsalat mit Orangen

Der Herbst ist da. Die Saison für heimische Tomaten und Gurken ist endgültig passé. Ganz automatisch habe ich auch wieder Lust auf Krautsalate. Das Dressing dieses Rotkohlsalats wird mit Orangensaft zubereitet und ist deshalb leichter als Krautsalate, die mit sehr viel Öl angemacht werden. Da auch die Schale der unbehandelten Orangen und Ingwer verwendet wird, schmeckt er fruchtig, saftig und einfach besonders, obwohl er doch so einfach ist. Definitiv eine Salatalternative für Herbst und Winter.


Rotkohlsalat 

für 8 Portionen

1 kleiner Rotkohl (700 g)
2 cm frische Ingwerwurzel
1/2 TL Salz
schwarzer Pfeffer
2 unbehandelte Orangen
Saft von 1/2 Zitrone
150 g Naturjoghurt
2 EL Öl

Den Rotkohl waschen, vierteln und den Strunk entfernen. Dann in Steifen schneiden oder raspeln und in eine große Schüssel füllen. Frischen Ingwer schälen und fein hacken. Salz, Pfeffer und Ingwer zum Rotkohl geben und alles kräftig vermischen.

Für die Sauce die Orangen heiß waschen und abtrocknen. Die Schale einer Orange mit dem Schneider in feine Streifen schneiden und beiseite stellen. Die andere Orange abreiben. 
Beide Früchte auspressen und den Saft mit der abgeriebenen Schale, dem Zitronensaft und dem Öl unter den Rotkohl mischen. 

Den Salat mit der Orangenschalte garnieren. Er kann sofort serviert werden.

Dienstag, 24. Oktober 2017

Salat mit Blauschimmelkäse, Obst, und karamellisierten Nüssen

Barbara hat auf ihrem Blog im Laufe der Zeit einige ähnliche Salatrezepte mit Blauschimmelkäse und Äpfel oder Birnen verbloggt. Die haben mich sehr angesprochen, und dass Roquefort und Birnen eine edle Kombination sind, ist ja allgemein bekannt. Aber es kann variiert werden, und dazu haben mich Barbara's Rezepte animiert. Nun habe ich einmal die Variante mit Gorgonzola, karamellisierten Nüssen (bei mir Cashews) und einer Nashi-Birne nachgemacht. Dabei habe ich zum ersten Mal eine Nashi-Birne gekauft. Mir war gar nicht bewusst, dass das die Birnen sind, die eher wie Äpfel aussehen und im Supermarkt in dieser weißen Netzverpackung liegen. Übrigens handelt es sich bei dem Begriff "Nashi-Birne" wie beim "Chai-Tee" um eine Tautologie vom Feinsten, da Nasi auf Japanisch Birne heißt, wie ich hier erfahren habe.


Hier der Link zu Barbara's Rezept und Blog. Ich mache diesen Salat oder eine Variation sicher mal wieder.